Kategorien
"Wilde 13" News / Stories / Serviervorschläge/ Best Photo Shots "Wilde" 13 News Stories

News

Zwischen Himmel und Heide gibt es einen neuen Geschmack „Wilde 13“. Herbstprinzäpfel und Wacholderbeeren sind so kombiniert, dass ein ginartiges Aroma entsteht. Lassen Sie ihre Sinne kosten und sich von diesem bodenständigen Obstbrandgemisch begeistern.

Die „Wilde 13“ gibt es ab sofort im Rüter’s Hotel & Restaurant, Hauptstr. 1, 21376 Salzhausen, zu trinken.

Wenn Sie eine Flasche „Wilde 13“ direkt im Laden kaufen wollen dann ist die folgende Adressen möglich: „Schnaps – kein Honig“, Lindenstraße 6, 21266 Jesteburg.

Die passende Wanderstrecke „Wilde 13“ ist hier zufinden: https://www.komoot.de/tour/165438489

Eine Route „Wide 13“ gibt es auch als Fahrradtour: https://www.komoot.de/tour/278391048

Viel Spaß dabei.

Story 5/13

Jack

Jack war nicht sein richtiger Name, eigentlich hieß er Friedhelm. Aber das passte nicht zu ihm, nicht zu seiner Persönlichkeit. Also nannte er sich Jack, nach ´Jack the Ripper´ der Frauenmörder, der im London des 19ten Jahrhunderts sein Unwesen trieb. Er gefiel sich in der Rolle. Für seinen Psychiater war die Bewusstseinsstörung des sonst so unauffälligen und freundlichen jungen Mannes keine ernsthafte Bedrohung. Im Dorf hielten ihn die Leute für einen harmlosen Spinner. Sein niedlicher kleiner Hund, ein schwarzer Pudel, begleitete ihn auf seinen langen Spaziergängen durch die Gegend. Natürlich bekam der Hund nur Trockenfutter zu essen. Aber Jack spielte gerne mit dem Gedanken sein Hund würde Menschenfleisch verzehren. Es machte ihn irgendwie einzigartige, zu etwas besonderem, und es gab ihm das Gefühl der Unantastbarkeit. Das fand er gut so, denn er mochte die anderen Menschen nicht. Sie wirkten bedrohlich auf ihn. Jack wollte lieber allein sein, mit seinem Pudel.

Nur neulich, da lief seine Krankheit aus dem Ruder. Da nahmen die Visionen von ihm Besitz. Jack konnte sich nicht dagegen wehren. Da war plötzlich diese Frau an der Tür. Er wusste nicht mehr was sie wollte, waren es Eier, Mehl oder Milch. Er hatte keine Erinnerungen mehr an das was dann geschah. Als er wieder klar denken konnte stand er in der Küche und die Frau lag reglos, in einer riesigen dunkelroten Pfütze vor ihm. Er hielt noch die blut tropfende Axt in seiner Hand. In der darauf folgenden Nacht hatte Jack seine Nachbarin auf dem nahe gelegenen Friedhof unbemerkt entsorgt. Niemand würde bemerken, dass in dem frischen Grab eine Leiche zu viel darin lag. Jack war zufrieden mit sich. Keiner glaubte ihm und seinen Geschichten, selbst der Psychiater nicht, den die Krankenkasse zahlte.

Auszug von „Pocket-Stories to go“ von Günther Sigmund; www.sigmund-der-schreibt.de